Örtliche Gesetzgebung

Es ist ratsam, die in Ihrem Zielland geltende Verbrauchergesetzgebung zu recherchieren, um rechtzeitig wichtige Unterschiede zu erkennen.

Die deutsche Gesetzgebung nach §437 BGB sieht vor, dass der Käufer – falls bestimmte Bedingungen erfüllt sind – bei Erwerb einer mangelhaften Sache

  1. Nacherfüllung verlangen kann (§439),
  2. vom Vertrag zurücktreten (§§ 440, 323 und 326 Abs. 5) oder Minderung des Kaufpreises fordern kann (§ 441) und
  3. Schadensersatz (§§ 440, 280, 281, 283 und 311a) oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen kann (§ 284).

In England, zum Beispiel, liegt dagegen die Verantwortung beim Käufer, der mit gebührender Sorgfalt die Risiken seines Einkaufs mindern bzw. ausschließen muss. Der Verkäufer darf Mängel nicht verbergen, ist aber nicht haftbar, wenn der Käufer im Nachhinein Mängel bemerkt, die ihm zunächst nicht aufgefallen waren.

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