Kulturelle Unterschiede

Ansprache der Webseitenbenutzer

Die Texte auf Ihrer Webseite wurden auf Deutsch und gemäß deutschen Gepflogenheiten verfasst. Das heißt, dass ihre Inhalte im Vergleich zu anderen Ländern unter Umständen indirekter formuliert sind: „Diese Webseite richtet sich an Privat- und Geschäftskunden, mit Hinblick auf deren Anforderungen und den ihnen erwachsenden Vorteilen“.

Andere Länder gehen direkter vor. In England spricht man zum Beispiel den Leser direkt an: „Diese Webseite wurde für Sie verfasst, um Ihre Anforderungen zu erfüllen und Ihnen auf diese oder jene Weise zu nutzen.“

Diese Unterschiede sollten bei der Übersetzung einer Webseite berücksichtigt werden.

Die Ansprache von Kunden in Geschäftskorrespondenz und am Telefon

In der englischsprachigen Geschäftswelt werden Kunden im Schriftverkehr, telefonisch und persönlich eher mit dem Vornamen angesprochen, auch wenn sich die Parteien noch nie getroffen haben.

Viele andere europäische Länder, darunter Deutschland, verwenden dagegen gerade bei der ersten Kontaktaufnahme nicht den Vornamen. In der deutschsprachigen Geschäftswelt werden Kunden im Schriftverkehr, telefonisch und persönlich vorwiegend mit Nachnamen angesprochen. In englischsprachigen Ländern wird dagegen oft schon bei der ersten Kontaktaufnahme der Vorname benutzt.

Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn bei Ihnen ein englischer Brief eintrifft, der Sie unvermittelt mit Vornamen anspricht und in dem Sie davon informiert werden, dass „Suzie“, Ihnen in Kürze weitere Informationen mitteilt. Wenn Sie Ihren ersten Brief bzw. Ihre erste E-Mail mit Ihrem Vor- und Zunamen unterschreiben, ist es fast unausweichlich, dass in der Antwort nur Ihr Vorname benutzt wird. Für englische Ohren klingt das nicht so familiär, wie die deutsche Kombination von Vornamen und dem Du. Das englische „You“ entspricht in diesem Fall dem deutschen „Sie“.

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